Beiträge zu diesem Thema

  • Auf dem Weg in die Embryonenindustrie

    Interview mit
    12. Februar 2006

    Der öffentlich in Verruf geratene südkoreanische Klonforscher Woo-Suk Hwang hat zahlreiche Patente angemeldet, teils beim koreanischen Patentamt, teils bei der Weltpatentbehörde WIPO: Insgesamt konnten 14 Anmeldungen, die Hwang als Erfinder nennen, bei einer im Auftrag von Greenpeace durchgeführten Recherche der Münchner Initiative "Kein Patent auf Leben" identifiziert werden. Der GID sprach mit dem Patentexperten von Greenpeace, Christoph Then, über den aktuellen Fall und ethische Grenzen des Patentrechts.

  • Ein verfassungswidriges Gesetz

    Interview mit
    9. April 2005

    Am 1. März trat in der Schweiz das Stammzellenforschungsgesetz in Kraft. Es besagt, dass in der Schweiz erstmals "überzählige" Embryonen für die Herstellung von Stammzelllinien verwendet werden dürfen. 66 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer hatten sich in einem von gentechnik-kritischen Vereinen organisierten Referendum dafür entschieden. Der GID sprach mit der Sprecherin des Basler Appells gegen Gentechnologie, Pascale Steck, über Hintergründe und Folgen des Gesetzes.

  • Biomedizinischer Grenzverkehr

    Von
    14. Februar 2005

    Die Meldung über ein Handelsabkommen zum regulären Transfer von Eizellen rumänischer Frauen nach Großbritannien hat Schlagzeilen gemacht. Zu Recht warnen KritikerInnen vor neuen Ausbeutungsformen. Doch die Zukunft, die von einigen ersehnt und von anderen befürchtet wird, hat schon längst begonnen.

  • Der Große Kommunikator und die Stammzellforschung

    Von
    17. Juni 2004

    Der US-amerikanische Präsident George Bush steht unter wachsendem Druck, die Förderung der Embryonenforschung auszuweiten. Ein unerwartetes Argument liefert dabei ausgerechnet der Tod seines großen Vorbilds, Ronald Reagan. Ein kurzer Überblick über die US-amerikanische Debatte zur embryonalen Stammzellforschung und zum Forschungsklonen.