• Auf großer Bühne – und dahinter

    Person mit Schild auf dem Rücken bei einer Kundgebung auf einem Platz vor einer Bühne mit mehreren Menschen
    Von
    28. September 2026

    Am 19. September veranstalteten AbtreibungsgegnerInnen in Berlin und Köln wieder den sogenannten „Marsch für das Leben“ – und nahmen dieses Mal Leihschwangerschaft in den Fokus. Auch wenn ihr Aufgebot auf den Straßen weiterhin skurril anmutet, ist fernab der Bühnen gefährlich viel Bewegung zu beobachten.
     

  • Offener Brief: Standards zur Freisetzung von Gentechnik-Mikroben erhalten

    Nahaufnahme von Mikroorganismen in blau und organge.
    Von
    23. September 2026

    In einem gemeinsamen Appell wenden sich das GeN und 34 weitere zivilgesellschaftliche Organisationen an Abgeordnete des EU-Parlaments. Wir fordern, Vorsicht und Umsicht bei den Gesetzen zur Freisetzung von Gentech-Mikroben walten zu lassen. Konkret heißt das, den vorliegenden Gesetzesentwurf abzulehnen.

  • Rezension: Trans* Elternschaft: Antworten jenseits von Reprotech

    Cover des Buchs "becoming trans* parents." mit schwarzem Schriftzug auf gemustertem weißem Hintergrund.
    Von

    Wie trans* und nichtbinäre Menschen trotz bürokratischer Erschwernisse und anderer Zugangshemmnisse Eltern werden, hat Soziolog*in Jenn Stoll untersucht. Aufbauend auf dem theoretischen Konzept der Repronormativität, mit dem sich Ein- und Ausschlussdynamiken in Bezug auf Reproduktion und Elternschaft fassen lassen, fragt Stoll: Wie werden Menschen abseits cisnormativer Familienmodelle Eltern? Welchen Hürden begegnen sie? Und welche Umgangsstrategien finden sie damit? 

  • Rezension: Etikettenschwindel bei „liberaler Eugenik“

    Cover des Buchs "Keimbahneingriffe im Namen der Freiheit?" mit  weißem Schriftzug auf rotem Hintergrund.
    Von

    Keimbahneingriffe zur genetischen Veränderung von ungeborenen Menschen und deren Nachkommen werfen grundlegende ethische Fragen auf. Befürworter*innen beanspruchen eine liberale Perspektive: Sie argumentieren, dass dadurch die Chancengleichheit zukünftiger Generationen maximiert und die elterlichen Reproduktionsfreiheit gefördert werden könne.

  • Toxische Cocktails

    Blick in einen Schweinestall. Drei Schweinne fressen aus einem Eimer mit Tierfutter in dem ein Cocktail-Schirmchen steckt.
    Von

    Kennzeichnungen auf Lebensmitteln ermöglichen Verbraucher*innen, informierte Kaufentscheidungen zu treffen. Sie geben auch Auskunft darüber, ob Tiere mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Warum dies das Tierwohl und die Umwelt beeinträchtigen kann, verdeutlichen neue wissenschaftliche Studien.

GID Magazin

Die aktuelle Ausgabe des GID

 

Cover des GID Magazins mit stilisierten, leuchtenden Türen und einer Menschenmenge, die durch eine Tür geht, dazu Text zu 40 Jahren Aufbrüchen und Umbrüchen im gen-ethischen Netzwerk GID-Ausgabe 278

40 Jahre: Aufbrüche und Umbrüche – Das Gen-ethische Netzwerk zwischen Information und Bewegung

Vor 40 Jahren hat das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN) den Aufbruch gewagt. Seitdem begleitet es die Entwicklungen rund um Gentechnik und Fortpflanzungsmedizin kritisch und macht ihre gesellschaftlichen Auswirkungen sichtbar. Anlässlich des 40. Jubiläums beleuchtet das GID MAGAZIN die Bewegungsgeschichte rund um das GeN – von den Ursprüngen des Vereins über den Wandel feministischer Diskurse rund um Reproduktionstechnologien bis hin zu aktuellen Umbrüchen beim Umgang mit Gen- und Biotechnologien.

Cover des Podcasts des GeN "Hingehört & Nachgefragt"

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Unsere Unterstützer*innen

  • Rebecca Maskos (Professorin für Disability Studies)

    Ich unterstütze das GeN, weil der Lebenswert behinderter Menschen durch humangenetische Forschung zu oft in Frage gestellt wird.

  • Sasha Kirsten Achtelik (Journalist*in)

    Ich unterstütze das GeN, weil es feministische und behindertenpolitische Kritik an pränataler Diagnostik und reproduktiven Technologien verbindet.

  • Marianne Hirschberg (Professorin für Gesellschaftswissenschaften)

    Ich unterstütze das GeN - besonders weil es langfristig und ausdauernd eine kritische Position gegenüber gentechnischen Entwicklungen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen vertritt.

  • Silke Koppermann (Frauenärztin und Aktivistin)

    Ich unterstütze das GeN, weil wir im Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik gut zusammenarbeiten und der GID der Zeit immer ein bisschen voraus ist.

  • Ulrike Baureithel (freie Journalistin, vielfachbewegt)

    Ich schätze das GeN, weil ich von seinen profunden Recherchen profitiere, die „GeNies“ aber nicht nur forschen, sondern sich auch in wichtige gesundheitspolitische und ökologische Debatten einmischen.

  • Michael Zander (Professor für Rehabilitationspsychologie)

    Ich unterstütze das GeN, weil es den GID herausgibt, in dem zum Thema Behinderung gründlich recherchiert, kenntnisreich und medizinkritisch berichtet wird.

  • Erika Feyerabend (Journalistin, BioSkop e.V.)

    Ich unterstütze das GeN, weil hier neben ökologischen Gefahren immer wieder mit politischen Argumenten die Verwertung von Mensch und Natur schonungslos kritisiert wird.

  • Phillip Brändle (Bauer, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)

    Seit 30 Jahren beweist das GeN, dass die Bewegung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft geprägt ist von wissenschaftlich solide aufgearbeiteten Argumenten statt von Ideologie und Angst. Dafür möchte ich mich herzlich bei euch bedanken!

  • Benjamin Köhler (ehemaliger FÖJler des GeN)

    Ich unterstütze das GeN, weil es nicht nur die wichtigste kritische Informationsquelle zum Thema Gentechnik ist, sondern auch Aktivisten motiviert und Multiplikatoren unterstützt und damit für den Zusammenhalt der Gesellschaft einen wichtigen Beitrag liefert.

  • Nina Holland (Campagnerin, Corporate Europe Observatory - CEO)

    Ich unterstütze das GeN, weil es eine der wenigen Gruppen ist, die sich beständig und gründlich mit Gentechnik und deren Funktion in der Gesellschaft beschäftigt und damit die gesamte gentechnikkritische Bewegung enorm unterstützt.

  • Sigrid Graumann (Professorin für Ethik)

    Ich unterstütze das GeN, weil unabhängige Kritik in der Auseinandersetzung um Gentechnik und Genomforschung unerlässlich ist und unseren Rückhalt braucht.

  • Torben Klußmann (Sozialwissenschaftler)

    Ich unterstütze das GeN, weil hier von Beginn an ein wirkliches Team leidenschaftlich zusammenarbeitet, für Aufklärung sorgt und zu Perspektivwechseln einlädt. Danke dafür!

  • Larissa Henze (ehemalige FÖJlerin)

    Ich unterstütze das GeN, weil ich in meinem Freiwilligen Ökologischen Jahr zu einem kritischeren und bewussteren Menschen geworden bin. Und weil mir in der Öffentlichkeit das sensible Hinterfragen oft zu kurz kommt, ob man alles, was möglich ist, auch machen sollte.

  • Udo Sierck (Aktivist der Behindertenbewegung)

    Ich unterstütze das GeN, weil ich behindertenpolitisch wissen muss, was und wer die humangenetische Forschung (an-)treibt.

  • Sarah Clasen (Politikwissenschaftlerin)

    Sorgfältige und fundierte genkritische Berichte und Positionen haben heutzutage Seltenheitswert. Beim GeN finde ich sie. Weiter so!

  • Thomas Janoschka (Aktivist)

    Mit einer unglaublichen Kontinuität über so viele Jahre hinweg ist das GeN ein wichtiger Pfeiler im Widerstand gegen die Agro-Gentechnik. Bitte unterstützen Sie das GeN!

  • Christine von Weizsäcker (Beiratsmitglied des GeN)

    Ich unterstütze das GeN, weil es sich seit mehr als 30 Jahren erfolgreich für die Verbreitung von kritischen Informationen und für echte Beteiligung an politischen Prozessen einsetzt.

  • Helen Wallace (Aktivistin, Genewatch UK)

    Ich unterstütze das GeN, weil es eine großartige Quelle der Information, Diskussion und Auseinandersetzung ist und Menschen ermöglicht, etwas in der Welt um sie herum zu bewegen.

  • Theresia Degener (Aktivistin der Behindertenbewegung)

    Ich unterstütze das GeN, weil es einfach unfassbar ist, wie schnell sich die Menschen an vorgeburtliche Selektion, Gen-Food und andere bedrohliche Entwicklungen gewöhnen.