Beiträge zu diesem Thema

  • Embryonal oder adult?

    Von
    13. Juni 2006

    Die Unterscheidung von embryonalen und adulten Stammzellen ist zum Dreh- und Angelpunkt der ethischen Diskussion über Stammzellforschung in Deutschland geworden. Dabei entbehrt diese Differenzierung einer klaren wissenschaftlichen Grundlage und ist vor allem ein Produkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die politische Beschränkung der Forschungspraxis. Vor diesem Hintergrund wird in Wissenschaft, Recht und Ethik um das Wesen und die Bedeutung einer irreführenden Benennung gestritten.

  • Verfügungsrecht über Embryonen?

    Von
    13. Juni 2006

    Darf eine Mutter allein über "ihre" künstlich erzeugten und für die Zukunft eingefrorenen Embryonen verfügen? Nein, entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und wies die entsprechende Klage einer 34-jährigen Britin ab. Wie ist diese Entscheidung ethisch zu beurteilen? Ein Diskussionsbeitrag.

  • Money, money, money

    Von
    7. April 2006

    Die Privatwirtschaft hat in den letzten Jahren wenig Interesse an Investitionen in die embryonale Stammzellforschung gezeigt. Stattdessen hat die öffentliche Hand die Förderung dieses Forschungs- und Technologiebereichs übernommen. Dass die öffentliche Förderung auch eine Forschung im öffentlichen Interesse garantiert, darf jedoch stark bezweifelt werden.

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut

    Von
    7. April 2006

    Nabelschnurblut privat einlagern oder spenden? Seit einigen Jahren stehen werdende Eltern vor dieser Entscheidung. Da einige der öffentlichen Blutbanken auch private Gelder einwerben oder mit den Herstellern von kommerziellen Stammzellprodukten zusammenarbeiten, ist die Trennung zwischen öffentlichen und privaten Interessen aber nicht immer eindeutig zu ziehen.

  • Ethische Fragen der Stammzellforschung

    Interview mit
    7. April 2006

    Die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen löst in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft heftige Debatten aus. Sie wirft grundsätzliche Fragen des menschlichen Selbstverständnissens auf, sie erregt Anstoß und Empörung, erweckt aber auch Hoffnungen. Die Positionen der Gegner und der Befürworter der embryonalen Stammzellforschung scheinen kaum vermittelbar, was eine Entscheidungsfindung erschwert.