Risikodebatte und Risikomanagement

Piktogramm: Waage mit Dollar auf der einen, Medizin und Pflanze auf der anderen Seite

Bei den Debatten über Zulassung oder Verbot einzelner gentechnisch veränderter Organismen (GVO) geht es im Wesentlichen um die Risiken für Umwelt und Gesundheit, die mit dem Anbau und dem Verzehr der Pflanzen verbunden sind. Untersuchungen zeigen regelmäßig, dass gentechnisch veränderte Futtermittel negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit haben.

Das System, mit dem GVO untersucht werden, muss weiterentwickelt werden. Sogenannte Cocktaileffekte werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Unabhängige Untersuchungen der GVO können nur sichergestellt werden, wenn das Untersuchungsmaterial allen Wissenschaftler*innen zur Verfügung gestellt wird.

Beiträge zu diesem Thema

  • Asse - keine Reaktion

    2. Mai 2011

    Eine einfache Frage stand am Anfang und das Ende ist noch nicht in Sicht. Wie geht eine Forschungsinstitution, die Teil der Helmholtz-Gesellschaft ist, mit dem Scheitern um?

  • Der Teufel steckt im Detail

    2. Mai 2011

    Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat zwei Forschende eingeladen, um sich über die Wirkung von gentechnisch veränderten Pflanzen auf Nicht-Zielorganismen auszutauschen. Ob es dabei auch darum ging, der Aufhebung des Verbots von MON810-Mais den Boden zu bereiten, bleibt offen.

  • EFSA: Spielwiese der Gen-Industrie

    2. Mai 2011

    Die Industrie beeinflusst die Standards für die Risikoprüfung gentechnisch veränderter Pflanzen.

  • Von Risikotechnologie zu Risikotechnologie

    (13. März 2011) Was hat die aktuelle Diskussion über den Einsatz der Kernenergie mit uns, dem Gen-ethischen Netzwerk, zu tun?

  • Gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora der BASF bleibt in Deutschland ein Ladenhüter

    (Berlin, 31. Januar 2011) Die BASF Plant Science konnte die deutschen Landwirte offenkundig weder vom Sinn noch von der Rentabilität ihrer gentechnisch veränderten Kartoffel überzeugen. Nur so ist es zu erklären, dass es in diesem Jahr in ganz Deutschland nur zu einem Anbau von zwei Hektar Amflora kommt.