Risikodebatte und Risikomanagement

Piktogramm: Waage mit Dollar auf der einen, Medizin und Pflanze auf der anderen Seite

Bei den Debatten über Zulassung oder Verbot einzelner gentechnisch veränderter Organismen (GVO) geht es im Wesentlichen um die Risiken für Umwelt und Gesundheit, die mit dem Anbau und dem Verzehr der Pflanzen verbunden sind. Untersuchungen zeigen regelmäßig, dass gentechnisch veränderte Futtermittel negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit haben.

Das System, mit dem GVO untersucht werden, muss weiterentwickelt werden. Sogenannte Cocktaileffekte werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Unabhängige Untersuchungen der GVO können nur sichergestellt werden, wenn das Untersuchungsmaterial allen Wissenschaftler*innen zur Verfügung gestellt wird.

Beiträge zu diesem Thema

  • Gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora der BASF bleibt in Deutschland ein Ladenhüter

    (Berlin, 31. Januar 2011) Die BASF Plant Science konnte die deutschen Landwirte offenkundig weder vom Sinn noch von der Rentabilität ihrer gentechnisch veränderten Kartoffel überzeugen. Nur so ist es zu erklären, dass es in diesem Jahr in ganz Deutschland nur zu einem Anbau von zwei Hektar Amflora kommt.

  • Vielleicht ein großer Erfolg

    4. Januar 2011

    Insgesamt sechs Jahre wurde um ein internationales Abkommen gerungen, das durch gentechnisch veränderte Organismen verursachte ­Schäden regelt. Im japanischen Nagoya ist ein solches nun verabschiedet worden - allerdings bleibt vieles offen.

  • Korrekturen

    4. Januar 2011

    Dass die USA ein Gentechnik-freundliches Land sind, ist kein Geheimnis. Firmen genießen weitreichende Freiheiten, der Staat hält sich zurück. Doch in den letzten Jahren deutet sich ein Stimmungswechsel an, der nicht zuletzt durch Gerichtsurteile Substanz bekommt.

  • Grüße nach Gorleben !!!

    (Berlin, 6. November 2010) Sozusagen von Risikotechnologie-KRITIK zu Risikotechnologie-KRITIK: Alles Gute und viel Erfolg für die Proteste um den Transport der Castoren wünscht das Gen-ethische Netzwerk !!! UPDATE 9. November 2010: Super !!! Glückwunsch zum neuen Rekord !!! 5484 Minuten !!!

  • Von Fröschen, Hühnereiern und Menschen

    1. November 2010

    Die Kritik an dem rücksichtslosen Anbau von Soja in Argentinien wird immer lauter. Nicht zuletzt die von der Wissenschaft bestätigte Vergiftung von Menschen und Umwelt hat in den letzten Jahren auch Parlamente und Gerichte auf den Plan gerufen.