Bäuer:innen, Imker:innen, Saatguterzeuger:innen, Umweltschützer:innen und Verbraucher:innen fordern gemeinsam die Sicherung der gentechnikfreien Saatgut- und Lebensmittelerzeugung!
„Transcontainer” - transgene Pflanzen im Container - ist Name und Ziel eines EU-Projektes mit dem die politisch beschlossene Koexistenz von gentechnisch veränderten Pflanzen mit anderen Anbauformen gestützt werden soll. Seit Beginn im Jahre 2006 steht das Projekt in der internationalen Kritik. Die versprochene Transparenz wurde nur in engen Grenzen erfüllt.
Ob und bis zu welchem Grad geringe Mengen genetisch veränderten Materials auch in gentechnikfreien Erzeugnissen geduldet werden müssen, ist bislang ungeklärt. Einige Imker lassen diese Frage gerichtlich klären.
Von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, werden seit Jahren gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut. Eine Diskussion darüber hat es öffentlich nicht gegeben. Wie auch? Die Kammer hat weder Nachbarn noch das zuständige Ministerium noch sonst irgendwen informiert.
Koexistenz und Kontamination. Zwei Schlagworte in der Diskussion um die Agro-Gentechnik, die seit einem Jahrzehnt die Gemüter der Bio-Branche bewegen. Die Freiburger Life Food GmbH stellt Tofuprodukte her und hat jenseits gesetzlicher Regelungen ein eigenes Modell zur Sicherung gentechnikfreier Nahrungsmittel entwickelt.