Risikodebatte und Risikomanagement

Piktogramm: Waage mit Dollar auf der einen, Medizin und Pflanze auf der anderen Seite

Bei den Debatten über Zulassung oder Verbot einzelner gentechnisch veränderter Organismen (GVO) geht es im Wesentlichen um die Risiken für Umwelt und Gesundheit, die mit dem Anbau und dem Verzehr der Pflanzen verbunden sind. Untersuchungen zeigen regelmäßig, dass gentechnisch veränderte Futtermittel negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit haben.

Das System, mit dem GVO untersucht werden, muss weiterentwickelt werden. Sogenannte Cocktaileffekte werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Unabhängige Untersuchungen der GVO können nur sichergestellt werden, wenn das Untersuchungsmaterial allen Wissenschaftler*innen zur Verfügung gestellt wird.

Beiträge zu diesem Thema

  • Risikokommunikation

    28. August 2014

    Die Welt ist im Wandel. In früheren Jahren bestimmten eine relativ klare Front zwischen Ost und West und eine verhältnismäßig übersichtliche Informationslage die Diskussionen über Gefahren von Biowaffen. Mittlerweile haben der wissenschaftliche Fortschritt, das Internet und terroristische Akteure die Debatte über Missbrauch von Ergebnissen medizinischer und biotechnologischer Forschung deutlich komplexer werden lassen.

  • Mehr Stop als Go

    28. August 2014

    International treten die Bemühungen zur Verhinderung des Missbrauchs von Ergebnissen lebenswissenschaftlicher Forschung für die Entwicklung von Biowaffen auf der Stelle. Trotzdem gibt es Ansatzpunkte, wie Fortschritte gemacht werden könnten.

  • Biosecurity: Empfehlungen des Ethikrats

    28. August 2014

    Der Deutsche Ethikrat (DER) hat am 7. Mai 2014 seine Stellungnahme „Biosicherheit - Freiheit und Verantwortung in der Wissenschaft“ veröffentlicht und an die Bundesregierung übergeben. Wir dokumentieren die Empfehlungen in Auszügen.

  • Ethikrat: Ohne Gesetze geht es nicht

    Interview mit
    28. August 2014

    Der Deutsche Ethikrat hat im Mai eine Stellungnahme zur missbrauchsfähigen Forschung veröffentlicht. Darin werden gesetzliche Regulierungen und ein neuer Kodex für WissenschaftlerInnen gefordert.

  • GVO-Ausbreitung stoppen!

    7. Juli 2014

    Im Herbst dieses Jahr treffen sich die Vertragsstaaten des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt und des Cartagena-Protokolls über Biologische Sicherheit im südkoreanischen Pyeongchang. Nichtregierungsorganisationen haben sich mit einem Aufruf an die Regierungen dieser Staaten gewandt, die unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) zu stoppen.