Einzelzellanalysen sind eine neue Methode, die auf aktuellen Entwicklungen der Hochdurchsatzsequenzierung (Next Generation Sequencing, NGS) aufbauen. Die neue Technologie berührt viele bestehende ethische Fragen.
Gentests für Menschen mit Kinderwunsch gehen mit dem Versprechen einher, „genetische Risiken“ für zukünftige Kinder vermeidbar zu machen. In der bioethischen Debatte sind neuerdings beunruhigende Argumente für eine moralische Pflicht zu Nutzung und Prävention zu beobachten.
Anlässlich der Geburt mittels CRISPR-Cas9 genetisch veränderter Kinder beleuchtet ein Artikel für die Rosa-Luxemburg-Stiftung die vorausgegangene Debatte um vererbbares Genome Editing. Der umstrittene Vorfall zeigt, wie weit die Forschung vorangeschritten ist. Eine grundsätzliche Debatte findet aber nicht statt.
Der Nuffield Council on Bioethics - das britische Pendant zum Deutschen Ethikrat - hält genetische Veränderungen an menschlichen Embryonen für „moralisch zulässig“.