Beiträge zu diesem Thema

  • Verbände klagen gegen die EU-Zulassung der transgenen Kartoffel „Amflora‟

    (Berlin und München, 11. Mai 2010) Eine Koalition aus vierzig Verbänden geht juristisch gegen die EU-Anbauzulassung für die gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffel des deutschen Chemiekonzerns BASF vor. Die Aktion GEN-Klage, an der das Gen-ethische Netzwerk beteiligt ist, ist der festen Überzeugung, dass die Zulassung an verschiedenen Stellen gegen europäisches Recht verstößt. Das Verfahren stellt zudem eine gute Gelegenheit dar, ein neues Werkzeug auszuprobieren: die Aarhus-Konvention.

  • Unrühmlicher Start

    Die neue EU-Kommission hat in der Gentechnikpolitik einen unrühmlichen Start hingelegt: Kaum drei Wochen nach Amtsantritt wurde die transgene Kartoffel Amflora zum Anbau zugelassen. Weitere Entscheidungen stehen an. Zeit zum Handeln.

  • Moratorium beendet

    6. Mai 2010

    Der für Agro-Gentechnik zuständige EU-Kommissar John Dally hat die gentechnisch veränderte BASF-Kartoffel Amflora für den Anbau in der Europäischen Union zugelassen. Damit wurde das seit zwölf Jahren existierende Moratorium beendet.

  • Kuhhandel oder Todesstoß: Gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffel zugelassen! Kontaminationen werden legalisiert

    (Berlin, 02. März 2010) Der Chemiekonzern BASF hat heute eine Zulassung für den kommerziellen Anbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel "Amflora" bekommen. Damit ist die EU-Kommission dem langjährigen Drängen des Konzerns nachgekommen. Bemerkenswert ist besonders die Zulassung als Futter- und Lebensmittel. ... oder ist diese Entscheidung doch der Todesstoß für Amflora?

  • Auch bei Amflora gibt es gute Gründe, den Anbau zu verbieten!

    Berlin, 23. April 2009. In der causa „Amflora” geht es nicht mehr um die Argumente, die typischerweise Inhalt eines Zulassungsverfahrens sind. Das Verfahren soll Sicherheit für Mensch und Umwelt gewährleisten - nicht den Forschungs-, Technologie- oder Wirtschaftsstandort Deutschland/ Europäische Union.