Genome Editing

Piktogramm: Erlenmeyerkolben mit Flüssigkeit und daraus hervorgehendem Molekül

Genome Editing bezeichnet neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Veränderungen in DNA-Sequenzen vorgenommen werden sollen, um Eigenschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen zu beeinflussen. Mit den neuen Verfahren ist das Versprechen verbunden, dass einzelne Sequenzen des Genoms – anders als bei klassischen Gentechnik-Verfahren – präzise „umgeschrieben“ würden.

In der Landwirtschaft dienen die neuen Verfahren zum Anlass, Gentechnik neu zu definieren. In der medizinischen Anwendung befeuern die neuen Verfahren alte Machbarkeitsfantasien über die mögliche Eliminierung genetisch bedingter Krankheiten.

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Beiträge zu diesem Thema

  • Den CRISPR-Wettlauf bremsen

    Emmanuelle Charpentier mit erhobenen Händen
    Von

    Führende Wissenschaftler*innen befürworten einen vorrübergehenden globalen Verzicht auf vererbbares Genome Editing beim Menschen. Eine solche Pause könnte den Raum für eine grundlegegende Debatte über die Risiken der Technologie bieten.

  • Einzel- oder Präzedenzfall?

    Von
    28. Februar 2019

    Ein chinesischer Wissenschaftler hat im Alleingang die ersten mittels CRISPR-Cas9 genmanipulierten Kinder erzeugt. Wissenschaft und Öffentlichkeit reagieren schockiert, doch noch ist unklar, ob der Vorstoß zu der notwendigen grundsätzlichen Debatte über vererbbares Genome Editing führen wird.

  • Genetische Kettenreaktion beschränkt

    Von
    27. Februar 2019

    Die internationale Staatengemeinschaft hat im Dezember letzten Jahres Regeln für die Nutzung sogenannter Gene Drive-Organismen aufgestellt. Zivilgesellschaftliche Gruppen kommentieren das Ergebnis der Verhandlungen unterschiedlich.

  • Insect Allies?

    Grashüpfer
    Von
    27. Februar 2019

    Grashüpfer und Blattläuse sollen gentechnisch veränderte (gv) Viren auf Feldern verteilen, um die Feldfrüchte an sich wandelnde Umweltbedingungen anzupassen. Daran arbeiten Wissenschaftler*innen in einem US-amerikanischen Forschungsprogramm. Eine Gruppe von Autor*innen zweifelt an dem landwirtschaftlichen Nutzen dieser Technik und mahnt zur Aufmerksamkeit – es könnte auch um Biowaffen gehen.

  • Achtung: Gentechnik reloaded – Gentechnikfreiheit jetzt sichern!

    Traktor mit Anhänger und Banner ("Wir füttern ohne Gentechnik") bei der Wir haben es satt!-Demo am 19. Januar 2019 in Berlin.
    Von
    GeN

    Das Gen-ethische Netzwerk lädt gemeinsam mit anderen Verbänden vom 1. bis zum 3. März 2019 zu einem Informations- und Mobilisierungstreffen zur Gentechnik in der Landwirtschaft ein. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns: cp@gen-ethisches-netzwerk.de oder 030/685 7073.

    Einen Programm-Flyer finden Sie hier.

    Anmeldung online hier. [Die Anmeldefrist ist beendet.]