Genome Editing

Piktogramm: Erlenmeyerkolben mit Flüssigkeit und daraus hervorgehendem Molekül

Genome Editing bezeichnet neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Veränderungen in DNA-Sequenzen vorgenommen werden sollen, um Eigenschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen zu beeinflussen. Mit den neuen Verfahren ist das Versprechen verbunden, dass einzelne Sequenzen des Genoms – anders als bei klassischen Gentechnik-Verfahren – präzise „umgeschrieben“ würden.

In der Landwirtschaft dienen die neuen Verfahren zum Anlass, Gentechnik neu zu definieren. In der medizinischen Anwendung befeuern die neuen Verfahren alte Machbarkeitsfantasien über die mögliche Eliminierung genetisch bedingter Krankheiten.

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Beiträge zu diesem Thema

  • Lebensmittelsicherheit vor Profite stellen

    Portrait von Bärbel Endrass
    Interview mit
    24. Mai 2022

    Im Falle einer Deregulierung steht für gentechnikfrei wirtschaftende Landwirt*innen einiges auf dem Spiel. Das gilt für konventionell arbeitende Betriebe genauso wie für Biobetriebe. Sie könnten sich nicht mehr vor Kontaminationen schützen, ihre Absatzmärkte würden wegbrechen und ihre Existenz würde bedroht.

  • Existenzielle Bedrohung für gentechnikfreie Saatgutarbeit

    Hände mit Saatgut
    Von
    24. Mai 2022

    Schon heute ist das Risiko der Verunreinigung durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) ein Problem für die gentechnikfreie Saatgutarbeit. Ein Wegfall des aktuellen Gesetzesrahmens hätte fatale Folgen für die Branche.

  • Freifahrtschein oder Regulierung?

    Hochhäuser von unten fotografiert
    Von
    24. Mai 2022

    In der Debatte um neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR-Cas wird auf verschiedenen Ebenen kontrovers diskutiert. Nun hat die EU-Kommission die Türen für eine Deregulierung geöffnet. Warum sollte man dennoch an der Regulierung festhalten? Die wichtigsten Argumente, Kritikpunkte und offenen Fragen.

  • Drohende Deregulierung

    Gemüsemarktstand
    Von
    24. Mai 2022

    Die EU-Kommission hat 2021 einen Prozess gestartet, in dessen Folge viele der neuen Gentechnik-Anwendungen dereguliert werden könnten. Warum sollten wir unbedingt an einer Regulierung festhalten und welche Folgen hätte eine  Aufweichung des EU-Gentechnik-Rechts?

  • Drohende Deregulierung

    GID-Ausgabe
    261
    vom
    Mai 2022

    Die EU-Kommission hat 2021 einen Prozess gestartet, in dessen Folge viele der neuen Gentechnik-Anwendungen dereguliert werden könnten. Warum sollten wir unbedingt an einer Regulierung festhalten und welche Folgen hätte eine  Aufweichung des EU-Gentechnik-Rechts?

    Titelbild GID 261