Risikodebatte und Risikomanagement

Piktogramm: Waage mit Dollar auf der einen, Medizin und Pflanze auf der anderen Seite

Bei den Debatten über Zulassung oder Verbot einzelner gentechnisch veränderter Organismen (GVO) geht es im Wesentlichen um die Risiken für Umwelt und Gesundheit, die mit dem Anbau und dem Verzehr der Pflanzen verbunden sind. Untersuchungen zeigen regelmäßig, dass gentechnisch veränderte Futtermittel negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit haben.

Das System, mit dem GVO untersucht werden, muss weiterentwickelt werden. Sogenannte Cocktaileffekte werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Unabhängige Untersuchungen der GVO können nur sichergestellt werden, wenn das Untersuchungsmaterial allen Wissenschaftler*innen zur Verfügung gestellt wird.

Beiträge zu diesem Thema

  • Glyphosat: Die Geschichte geht weiter

    2. Mai 2016

    Die Europäische Kommission will die Zulassung des umstrittenen Herbizids Glyphosat um 15 Jahre verlängern. Doch seitdem ein WHO-Gremium den Stoff als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ einstufte, regt sich Protest.

  • Gv-Lachs wieder gestoppt

    1. März 2016

    Die Zulassungsverfahren für das weltweit erste für den menschlichen Verzehr vorgesehene gentechnisch veränderte Tier beschäftigen in den USA und Kanada weiter Gerichte, Behörden und Nichtregierungsorganisationen.

  • Leuchtende Fische und der Blick in die Zukunft

    29. Februar 2016

    Unternehmen versuchen, eine neue Generation von gentechnisch veränderten und patentierten Tieren auf dem Markt zu etablieren. Viele der mit den Veränderungen einhergehenden Ziele sind aber an sich schon äußerst fragwürdig.

  • EU-Risikoforschung ohne Fortschritt

    22. Dezember 2015

    Die Europäische Union versucht den Unsicherheiten bei der Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen mit Forschung beizukommen. Mit dem Forschungsprojekt GRACE ist ihr das nicht gelungen.

  • Versprühte Dörfer: Pestizideinsatz in Argentinien

    18. Dezember 2015

    Im Rahmen ihrer Kampagne für den Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt vor Glyphosat-haltigen Totalherbiziden lud die Agrar Koordination am 3. November zu einer Veranstaltung nach Berlin. Ein Bericht.