Beiträge zu diesem Thema

  • „Wir wissen erstaunlich wenig über mögliche Risiken“

    Interview mit
    7. Mai 2026

    Deutschland und die Schweiz erwägen eine Legalisierung der Eizell„spende“. In der Schweiz wurde das Gesetzgebungsverfahren bereits eingeleitet – trotz unzureichender Forschungslage. Das kritisiert Diane Tober im Interview. Statt um Hilfe zur Erfüllung des Kinderwunsches gehe es um harte Marktinteressen auf Kosten der Gesundheit von Eizellgeberinnen.

  • Wachstumsbranche Assistierte Reproduktion

    Gebilde aus Blumen und grünen Blättern in Form einer Gebärmutter, umgeben von einem schwarzen Zaun auf rotem Hintergrund

    In Debatten um technologisch assistierte Reproduktion geht es häufig um die Frage, ob etwa eine Eizell„spende“ oder Leihschwangerschaft entlohnt werden sollte, seltener auch darum, ob Klinikkonzerne und Vermittlungsagenturen mit der körperlichen Dienstleistung Anderer Geld verdienen dürfen. Was aber geschieht, wenn man Eigentumsverhältnisse ins Zentrum der Analyse rückt?

  • Money makes the belly round – Kinderwunsch als Globales Geschäft

    GID-Ausgabe
    277
    vom
    Mai 2026

    Was kostet eine Kinderwunsch-Behandlung? Sollten Eizell„spender*innen" entlohnt werden? Und was ist der Preis für eine Leihschwangerschaft? Bei Reproduktionstechnologien geht es oft um Geld. Was kaum thematisiert wird, ist die Marktlogik dahinter: Wer verdient am Kinderwunsch? Was wird hier alles verwertbar gemacht? Und welchen Dynamiken folgt dieser undurchsichtige Markt? Der aktuelle GID Schwerpunkt bietet eine kritische Analyse.

    Das Cover des GiD Magazins Nr. 277 (Mai 2026) zeigt Holztisch in Form einer Gebärmutter mit sechs Personen in Anzügen, die um den Tisch sitzen und mit Laptops, Dokumenten und Smartphones arbeiten

  • Rezension: Eggonomics

    Buchcover von ‚Eggonomics‘: Illustration einer Frau mit Spritze, DNA-Strang und Reagenzgläsern, Titel ‚The Global Market in Human Eggs and the Donors Who Supply Them‘.
    Von
    25. August 2025

    Mit „Eggonomics“ legt die US-amerikanische Anthropologin Diane M. Tober die bisher umfangreichste Studie zum globalen Reproduktionsmarkt vor. 

  • Eizellenspende in der Schweiz

    Donut-Diagramm zeigt die Ergebnisse einer Umfrage mit 1.008 Teilnehmerinnen zur Bereitschaft, Eizellen zu spenden. 7,7 % können sich die Spende auf jeden Fall vorstellen, 23,4 % eher, 45,1 % eher nicht, 21,1 % auf keinen Fall und 2,6 % wissen nicht oder machten keine Angaben. Insgesamt sagen 31,2 % „eher JA oder auf jeden Fall“, 66,3 % „eher NEIN oder auf keinen Fall“.
    Von
    22. August 2025

    In der Schweiz ist die Eizellenspende verboten, soll aber mit einer Gesetzesrevision zugelassen werden. Die Frage ist, woher die Eizellen kommen sollen. biorespect hat eine Umfrage durchgeführt, die erstmals repräsentativ Daten aufzeigt.