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Stefanie Graefe ist Soziologin an der Universität Jena.

Beiträge des*der Autor*in

  • Wachstumsbranche Assistierte Reproduktion

    Gebilde aus Blumen und grünen Blättern in Form einer Gebärmutter, umgeben von einem schwarzen Zaun auf rotem Hintergrund

    In Debatten um technologisch assistierte Reproduktion geht es häufig um die Frage, ob etwa eine Eizell„spende“ oder Leihschwangerschaft entlohnt werden sollte, seltener auch darum, ob Klinikkonzerne und Vermittlungsagenturen mit der körperlichen Dienstleistung Anderer Geld verdienen dürfen. Was aber geschieht, wenn man Eigentumsverhältnisse ins Zentrum der Analyse rückt?

  • Antidepressiva und die Arbeit am Selbst

    31. Oktober 2011

    Sie versprechen viel, tatsächlich helfen sie jedoch wenig, sie tragen sowohl zur Biologisierung wie zur Ökonomisierung sozialer Probleme bei und sie sind Instrument der Individualisierung. Vielseitig ist die Kritik an Antidepressiva. Aber sollte deswegen ganz von ihnen abgeraten werden? Eine kritische Betrachtung der Diskussion.

  • Zwischen Baum und Borke

    4. März 2010

    Die Suche nach einem spezifisch (partei-)linken Ansatz kritischer Biopolitik scheint auf den ers­ten Blick vergeblich: Fragen rund um Gendiagnostik, Stammzellforschung oder Sterbehilfe gehören nicht zu den Top-Themen der Partei Die Linke. Auf den zweiten Blick jedoch lässt sich ein Konzept zur Biopolitik erkennen, das eine nähere Betrachtung verdient.