Presse

Einleitung

Auf dieser Seite finden Sie die Pressemitteilungen des Gen-ethischen Netzwerks (GeN). Eine Auswahl an Medien-Berichten über die Arbeit des GeN finden Sie hier. Wenn Sie regelmäßig von uns informiert werden wollen, schreiben Sie uns eine E-Mail um in unseren Presseverteiler eingetragen zu werden. Haben Sie Rückfragen zu den inhaltlichen Themen der Pressemitteilungen? Unsere Mitarbeiter*innen beantworten sie gerne.

Pressemitteilungen des GeN

  • Gene editing diskriminiert - Gegen eine Reduktion auf technische Aspekte von CRISPR-Cas9 und anderen Gentechniken

    (Berlin, 30. November 2015) Aus aktuellem Anlass erneuert das Gen-ethische Netzwerk (GeN) seine grundsätzliche Kritik an der Anwendung gentechnischer Verfahren beim Menschen. Insbesondere die Veränderung des menschlichen Erbguts, das sich in der Keimbahn findet und an folgende Generationen weitergegeben wird, muss weiter verboten sein.

  • USA: Gentechnisch veränderter Lachs für den Konsum zugelassen

    (Berlin, 23. November 2015) In der vergangenen Woche hat die US-amerikanische Lebensmittelbehörde FDA das - weltweit! -  erste gentechnisch veränderte Tier für den menschlichen Konsum zugelassen. Der gv-Lachs hat ein zwanzigjähriges Zulassungsverfahren durchlaufen. Das hat allerdings nicht dazu geführt, dass eine kohärente Entscheidung erreicht werden konnte. Auch nach dieser langen Zeit bleiben erhebliche Zweifel, sowohl bezüglich der Lebensmittelsicherheit, wie auch in Bezug auf mögliche negative Wirkungen auf die Umwelt. [GeN-Mitarbeiter Christof Potthof am 23. November im Interview mit Radio Corax (Halle/ Saale)]

  • Bewertung von Glyphosat: Auch Cocktail-Effekte müssen berücksichtigt werden!

    (Berlin, November 2015) In dieser Woche hat die EFSA ihre neue Bewertung des umstrittenen Wirkstoffs Glyphosat veröffentlicht. Umwelt und Verbraucher im Deutschlandfunk berichtet darüber.

  • „Grundfalsche Welt“ - GID 232 zu Freihandelsabkommen und Gesundheit erschienen!

    (Berlin, 8. November 2015) Die verheerenden Auswirkungen von Freihandelsabkommen auf Gesundheitsschutz, Medizin und Krankenversorgung sind Thema im soeben erschienenen Gen-ethischen Informationsdienst (GID) Nummer 232.

  • Deal zwischen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und Gentechnik-Industrie über umstrittenen CIBUS-Raps

    (Berlin und München, 3. November 2015) Die US-Biotech-Firma CIBUS hat sich mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) offenbar vertraulich darauf geeinigt, dass ihr umstrittener Raps nicht dem Gentechnik-Recht unterliegen soll. Das geht aus einer eMail-Korrespondenz hervor, die dem Gen-ethischen Netzwerk (GeN) vorliegt. Die eMails zeigen, dass die Öffentlichkeit von der Diskussion um den umstrittenen Raps ausgeschlossen werden sollte. Der Raps wurde mit einem Gentechnik-Verfahren hergestellt, das den Methoden des „Genome Editing“ zugerechnet wird. Umweltverbände und Bauernorganisationen verlangen, dass der Raps dem Gentechnik-Recht unterworfen und auf seine Risiken geprüft und gekennzeichnet wird. Maßstab der Bewertung müsse der Schutz der Gesundheit, der Umwelt und der gentechnikfreien Landwirtschaft sein.