Vom Editieren der Gene und Genome - Hoffnungsträger Präzision (Neue Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes)

(Berlin, 2. März 2016) Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (GID) trägt im Februar '16 den Titel Vom Editieren der Gene und Genome - Hoffnungsträger Präzision.
Das Genome Editing, wie es neudeutsch auch genannt wird, stellt alte Fragen wieder - manchmal auch neu.

Es unterscheidet sich von der klassischen Gentechnik durch die Nutzung anderer molekularbiologischer Verfahren. Während klassischerweise im Labor vorbereitete Gensequenzen, die sogenannten Genkassetten, zum Beispiel unter Verwendung von „Genkanonen“ oder mit Hilfe gentechnisch veränderter Bakterien oder Viren in die Zielzellen gebracht werden, beschreiten ForscherInnen beim Genome Editing einen anderen Weg: Die zum Einsatz kommenden Verfahren zeichnen sich dadurch aus, dass das Gen, an dem eine gentechnische Veränderung vorgenommen werden soll, direkt über seine eigene DNA-Sequenz gefunden wird. Hier sollen oft nur minimale Veränderungen vorgenommen werden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie den neuen GID lesen und gegebenenfalls als hilfreichen Beitrag in der Debatte über eine der aktuellen Varianten von Gen- und Biotechnologien weiterempfehlen würden.
Gerne schicken wir Ihnen auch ein Probeexemplar.

In aller Bescheidenheit, aber auch mit großer Freude und einem guten Schuss Respekt möchten wir zudem darauf hinweisen, dass das Gen-ethische Netzwerk, Verlag und Herausgeber des GID, in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Dazu das Editorial in dieser GID-Ausgabe (www.gen-ethisches-netzwerk.de/3205).

Mit besten Wünschen
Ihre GID-Redaktion
(Kontakt: gid@gen-ethisches-netzwerk.de, 030 - 685 7073)


P.S.: Zeitgleich mit der teilweisen Veröffentlichung der aktuellen Ausgabe im Netz, haben wir die GID-Ausgabe des Februar 2015 komplett freigeschaltet - wie wir es seit Jahren mit den ein Jahr alten Ausgaben tun. So ist über die Jahre ein umfangreiches Online-Archiv entstanden: www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid..
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    2. März 2016