Sozioökonomisches Erbgut

Genetische Forschung soll sozialen und wirtschaftlichen Erfolg erklären helfen

Ein neuer Forschungsansatz nutzt Big-Data-Genanalysen, um die Vererbbarkeit von Verhalten und Eigenschaften wie Bildungserfolg zu erforschen. Ein Artikel von GeN-Mitarbeiterin Isabelle Bartram in der Wochenzeitschrift Jungle World (Ausgabe 2022/42) beschäftigt sich mit genetischen Sozialwissenschaften.

Einkommen, politische Einstellungen, Sexualverhalten – praktisch alle individuellen Unterschiede zwischen Menschen sollen zu wichtigen Teilen erblich sein. Basierend auf dieser These stellen die US-amerikanische Psychologin Kathryn Paige Harden und der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Philipp Köllinger 2020 in einem gemeinsamen Fachartikel eine "genetische Revolution" in Aussicht, die "un­sere Leben und unsere Gesellschaften verändern wird, ob wir es wollen oder nicht". Begleitet oder sogar vorangetrieben werden soll diese Revolution laut Harden und Köllinger von den "Genetischen Sozialwissenschaften".

Der ganze Artikel auf der Webseite der Jungle World.