Aktion

Kein Patent auf Schweine!

Das Europäische Patentamt (EPA) hat ein Patent auf ein Verfahren zur Zucht von Schweinen erteilt (siehe dazu: Kurz Notiert „Patent auf Schweine“, S. 44 in diesem Heft). Christoph Then von Greenpeace wird einen Einspruch gegen dieses Patent beim EPA einreichen. Dafür werden bis Ende März unterstützende Bauern, Organisationen und Privatpersonen gesucht, die sich mit ihrer Unterschrift an einem Sammeleinspruch beteiligen möchten. Kontakt: Ruth Tippe, Kein Patent auf Leben! München, Frohschammerstr. 14, Tel.: 0172/8963858, Fax: 089/3596622, eMail: rtippe@keinpatent.de

Gen-Mais verbieten

Zur Zeit läuft über die Nichtregierungsorganisation Campact eine „Protest-Postkarten”-Aktion. Bürgerinnen und Bürger können ihre Unterschrift unter eine Postkarte setzen, welche anschließend an den Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CDU/ CSU) geschickt wird. Darin wird er aufgefordert, den genveränderten Mais MON810 in Deutschland zu verbieten und auch für ein europaweites Verbot zu stimmen. Mitmachen können Sie im Internet auf www.genmais-stoppen.de oder per SMS mit dem Stichwort Genmais und mit Ihrer eMail-Adresse unter der Nummer: 0163/4364403

Preis für Feldbefreier?

Die taz verleiht demnächst den „Panter Preis für Zivilcourage 2008” an zwei „Heldinnen und Helden des Alltags”. Bis zum 6. September kann einer der beiden Gewinner von taz-LeserInnen gewählt werden. Unter anderen wurde Michael Grolm vorgeschlagen, Mitbegründer der Initiative „Gendreck weg”, die öffentliche Feldbefreiungen durchführt. Das Preisgeld von 5.000 Euro will er, falls er gewinnt, der gentechnikkritischen Bewegung stiften. Die Abstimmung läuft im Internet unter www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/panterpreis/

GID Meta
Erschienen in
GID-Ausgabe
189
vom September 2008
Seite 63

Nur durch Spenden ermöglicht!

Einige Artikel unserer Zeitschrift sowie unsere Online-Artikel sind sofort für alle kostenlos lesbar. Die intensive Recherche, das Schreiben eigener Artikel und das Redigieren der Artikel externer Autor*innen nehmen viel Zeit in Anspruch. Bitte tragen Sie durch Ihre Spende dazu bei, dass wir unsere vielen digitalen Leser*innen auch in Zukunft aktuell und kritisch über wichtige Entwicklungen im Bereich Biotechnologie informieren können.

Ja, ich spende!  Nein, diesmal nicht